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Keimfallen im Büro: Warum Sie Ihre Tastatur öfter reinigen sollten
Sie werden täglich benutzt, kaum beachtet – und sind dennoch wahre Keimherde: Tastatur, Maus und Bürostuhl gehören zu den grössten Risikozonen in Büros. Warum professionelle Büroreinigung entscheidend für Hygiene und Gesundheit ist.
Der erste Kaffee des Tages steht neben der Tastatur, die Hand bedient die Maus. Ein Kollege hustet, ein anderer niest. Was Sie nicht sehen: Dutzende von Keimen machen sich breit und setzen sich auf der Tastatur, der Armlehne und im Polster fest. Insbesondere, wenn man regelmässig den Arbeitsplatz wechselt oder Co-Working-Spaces benutzt, ist eine gründliche Reinigung der Arbeitsmittel wie Maus, Computer, Tastatur und Bürostuhl massgebend. Dies, um Krankheitsherde zu vermeiden und vor allem die Gesundheit der Mitarbeitenden zu schützen.
Mit professioneller Büroreinigung reduziert die Reinigungsfirma BFS Keime an Tastaturen, Mäusen und Arbeitsflächen und sorgt für ein gesundes Arbeitsumfeld.
Tastatur: Ein Sammelbecken für Staub, Krümel und Keime
«Ein einfacher Test zeigt, wie stark Tastaturen verschmutzt sind», weiss Carla Rillo, Leiterin Unterhaltsreinigung von BFS. «Drehen Sie sie auf die Rückseite um und klopfen sie sorgsam aus: Es rieseln Staub, Hautschuppen, sogar Haare oder Reste vom Mittagsmahl heraus: oft viel mehr, als Sie erwarten. Diese Partikel bieten leider einen idealen Nährboden für Keime und Partikel»
Aktuelle Berichte zu diesem Thema (siehe zum Beispiel den Bericht von SRF am Ende des Blogbeitrags) zeigen, dass sich auf Tastaturen und Mäusen Mikroorganismen finden, wie zum Beispiel Staphylokokken, Escherichia coli (E. coli), Enterokokken und Viren wie Grippe- oder Erkältungsviren. Carla Rillo sagt: «Viele dieser Keime können auf Kunststoffoberflächen von Stunden bis zu mehreren Tagen überleben. Unter günstigen Bedingungen vermehren sie sich rasch; besonders, wenn die Geräte selten oder nur oberflächlich gereinigt werden.»
Shared Desks: Wenn viele Hände einen Arbeitsplatz nutzen
In modernen Büroräumlichkeiten nutzen mehrere Personen häufig denselben Arbeitsplatz. Dadurch steigt das Risiko der Keimübertragung deutlich. Jeder bringt seine eigene Hautflora mit; dazu kommen Krankheitserreger von Husten, Niesen oder ungewaschenen Händen. Hier ist es wichtig, klare Reinigungsintervalle zu definieren. Idealerweise werden Tastatur, Maus, Tischoberfläche und Armlehnen täglich oder mindestens nach jedem Nutzerwechsel desinfizierend gereinigt. So lässt sich die Keimentwicklung wirksam eindämmen.
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Maus: Klein, aber stark belastet
Die Computermaus wird ständig berührt, oft auch während des Essens. Fett, Schweiss und Schmutz bilden einen Film, in dem sich Keime und Viren besonders wohlfühlen. Carla Rillo weiss: «Eine kontinuierliche Reinigung der Oberfläche ist ebenso wichtig wie bei der Tastatur.»
Bürostuhl: Der unsichtbare Schmutz im Polster
Während Verschmutzungen auf Tisch und Tastatur meist sichtbar sind, versteckt sich der Schmutz beim Bürostuhl im Inneren. Schon vor Jahren zeigte sich bei Teppichböden, dass dort enorme Mengen an Staub, Milben, Hautschuppen und Allergenen vorhanden sind. «Das Polster wirkt wie ein Schwamm: Es nimmt Partikel aus der Luft, Kleidung und Haut auf. Hausstaubmilben finden hier ideale Lebensbedingungen. Ihr Kot kann Allergien auslösen und die Atemwege reizen. Wir empfehlen unseren Kundinnen und Kunden ein professionelles Absaugen und eine jährliche Polster-Extrahierung», unterstreicht Carla Rillo.
Carla Rillo ist Leiterin Unterhaltsreinigung bei BFS Gebäude Service und kennt sich mit Keimfallen aller Art in Büroräumlichkeiten aus.
Zu den häufigsten Keimarten im Büro allgemein zählen:
- Bakterien (z. B. Staphylokokken, Streptokokken)
- Viren (Erkältung, Influenza, Coronaviren)
- Schimmelsporen
- Hefepilze
- Hausstaubmilben (vor allem in Polstern von Bürostühlen oder Sofas)
Viele der Mikroorganismen können auf Oberflächen zwischen zwei Stunden und bis zu sieben Tagen überleben. Ohne eine kontinuierliche Reinigung entstünde ein unsichtbarer Infektionsherd.
4 Punkte, die beim Reinigen besonders zu beachten sind:
- Tastatur: Regelmässiges Ausklopfen, mit Druckluft reinigen und anschliessend mit einem Desinfektionstuch oder -spray (leicht feucht, nicht nass) abwischen
- Shared Desks: Legen Sie einen klaren Reinigungsplan und die Verantwortlichkeiten fest, um eine kontinuierliche Hygiene sicherzustellen.
- Maus: Oberfläche und Tasten desinfizieren und nicht die Unterseite vergessen
- Bürostuhl: Periodisches Absaugen der Polster, idealerweise mit HEPA-Filter (Hochleistungsfilter für die Luftreinigung). In regelmässigen Abständen eine porentiefe Reinigung durchführen
Unser Fazit
Tastatur, Maus und Bürostuhl mögen sauber aussehen, doch sie gehören zu den aktiven Hygienegefahren aufgrund von Keimen. Gerade in Zeiten von Shared Desks und engem Austausch im Büro entscheidet eine saubere Oberfläche darüber, ob sich Erkältungen, Grippe oder Allergene weiter ausbreiten oder eben stoppen lassen. Ganz nebenbei: In einer hygienisch sauberen Arbeitsumgebung schmeckt der erste Kaffee des Tages gleich viel besser.
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Quelle
Beiträge zum aktuellen Thema Keimfallen im Büro und wie man sie los wird:
https://www.srf.ch/wissen/gesundheit/pc-tastaturen-dreckiger-als-wc-brille

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